Wohngesundheit

Seit 1974 das Bundes-Immissionsschutzgesetz in Kraft getreten ist, gab es verschiedenste Gesetze rund um das Thema Luftverschmutzung. Anfangs lag der Fokus auf die Schadstoffausstöße von Industrieanlagen. Konkrete Regeln für die Innenräume von Wohnhäusern gibt es allerdings bisher nicht. Die sogenannte Wohngesundheit beschäftigt die Bauwelt, da jeder Mensch 80-90% seiner Lebenszeit in Gebäuden verbringt. Wand-, Decken- und Bodenmaterialien sowie Möbel und andere Einrichtungsgegenstände nehmen großen Einfluss auf die Raumluft und die darin enthaltenen Substanzen in der Luft. Auch Schimmelsporen in feuchten Räumen verschlechtern deutlich die Wohngesundheit. Wichtig ist, bei der Einrichtung auf Farben, Lacke, Putze, Kunststoffe oder Holzwerkstoffe zu achten, die nicht zusätzlich die Atemluft verschlechtern.