Erdgas

Der Begriff Erdgas bezeichnet natürlich entstandene, brennbare Gasgemische, die größtenteils aus Methan bestehen und in unterirdischen Lagerstätten vorkommen. Aufgrund einer ähnlichen Entstehungsweise treten diese nicht selten zusammen mit Erdöl auf. Als eng gefasster Terminus steht Erdgas für Gas mit sehr hohem Methananteil in Endverbraucherqualität. Das als Energieträger genutzte Gas dient vorwiegend der Wärmeversorgung von Gebäuden. Unter ökologischen Gesichtspunkten gilt Erdgas als „sauberster“ fossiler Brennstoff, da bei seiner Verbrennung vergleichsweise wenig CO2-Emissionen entstehen. Die Einschätzungen seitens Politik und Energiewirtschaft Erdgas als Brückentechnologie für die Energiewende zu betrachten ist umstritten, da Förderung, Transport, Verarbeitung und Nutzung des fossilen Energieträgers zu Treibhausgasemissionen beitragen und dessen Förderung klimaschädigendes Methan freisetzt. Umweltverbände fordern einen schnellen Ausstieg aus der Erdgasnutzung.