Nachhaltiges Wohnen leicht gemacht

Veröffentlicht am Freitag den 26. Juli 2019

Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Glücklicherweise ist es im Alltag ganz leicht, ressourcenschonend zu handeln. Wir zeigen fünf Tipps, mit denen jeder sofort anfangen kann.

  • Smart-Homes verbinden technische Geräte miteinander
  • Sie können viel Energie und Wasser durch die Nutzung sparen
  • Die Technik bietet immer mehr Möglichkeiten der Steuerung, Verbindung und Kontrolle
  • Ziel ist es, Wohn- und Lebensqualität zu erhöhen, Betriebs- und Einbruchssicherheit zu gewährleisten und der Energieeffizienz zu Gute kommen

Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Glücklicherweise ist es im Alltag ganz leicht, ressourcenschonend zu handeln. Wir zeigen fünf Tipps, mit denen jeder sofort anfangen kann.

1. Bewahren Sie einen kühlen Kopf

Die eigenen vier Wände müssen nicht dauerhaft beheizt werden. Auch im Winter muss keine Raumtemperatur von 24 Grad Celsius in der Wohnung herrschen. Bereits eine Senkung der Temperatur um vier Grad spart ca. einen Viertel des Energieverbrauchs. Temperaturen senken gilt auch beim Waschen: Die heutigen Waschmaschinen und Geschirrspüler sind in der Lage, auch bei niedrigen Temperaturen alles sauber zu spülen. Grundlegend gilt also: Gerne auch mal ein paar Grad runter drehen, sowohl bei der Raum- als auch bei der Waschtemperatur.

2. Duschen statt Baden

Auf lange Sicht ist Duschen weitaus energiefreundlicher als Baden. Ein Vollbad verbraucht im Schnitt 150 bis 200 Liter Wasser und sollte deshalb nicht auf der Tagesordnung stehen. Besser ist es zu duschen, denn das verbraucht im Schnitt nur 30 bis 80 Liter Wasser. Beim Haare waschen und Zähne putzen muss das Wasser nicht durchlaufen. Ab und zu den Hahn einfach ausdrehen und nur Wasser laufen lassen wenn es nicht wirklich gebraucht wird. Damit lässt sich wertvolles Trinkwasser sparen.

3. Nachhaltige Möbel statt Billigmöbel

Nachhaltigkeit bei Möbeln zeigt sich vor allem bei der Rohstoffverwendung. Werden zum Beispiel Tropenhölzer genutzt, die aufwendig bearbeitet wurden und lange Lieferwege hinter sich haben, wirkt sich das negativ auf ihren ökologischen Fußabdruck aus. Daher sollte man darauf achten, dass möglichst heimische Hölzer und Rohstoffe verwendet wurden. Auch der schonende Umgang mit Ressourcen und faire Arbeitsbedingungen spielen eine Rolle. Nachhaltige Möbel setzen auf nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Bambus und Baumwolle. Kunststoffe gehören hingegen nicht in eine nachhaltiges Möbelstück. Weitere wichtige Kriterien sind kurze Lieferwege, langlebige und weitestgehend metallfreie Verarbeitung sowie die Behandlung mit Ölen, Lacken und Wachsen auf natürlicher Basis.

4. Setzen Sie auf erneuerbare Energien

Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wurde ist nicht nur günstiger für den Verbraucher, sondern trägt auch wesentlichen zum Umweltschutz bei. Insgesamt ist die Entwicklung innerhalb der erneuerbaren Energien bereits positiv. Sowohl der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch als auch die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärme- und Verkehrssektor zeigen einen Anstieg. Das Ziel der Bundesregierung besteht darin, bis 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch auf 18 Prozent zu steigern. Zur Zeit liegt dieser Wert bei 16,6 Prozent.

5. Wiederverwendbare Produkte

Einer der einfachsten Schritte, die sofort im Alltag anwendbar sind, ist die Nutzung von wiederverwendbaren Produkten. So kann man beim Einkaufen anfangen, keine Plastiktüten mehr zu nutzen, Obst und Gemüse unverpackt zu kaufen und Kaffe lieber im wiederverwendbaren Becher mit zur Arbeit zu nehmen. Auch innerhalb der eigenen vier Wände lässt sich Vieles schnell ändern. So können zum Beispiel Behälter aus Plastik durch Produkte aus Glas oder Edelstahl ersetzt werden. Auch Küchenpapier, Taschentücher und Co. gibt es bereits aus Baumwolle. Dadurch wird nicht nur Geld gespart, sondern auch die Umwelt weniger belastet. Die Produkte werden länger genutzt und nicht nach einmaligem Gebrauch bereits entsorgt. Der Wohnungsputz kann auch ganz einfach ein bisschen ökologischer gestaltet werden. Hier kommen zum Beispiel Putzmittel zum Einsatz, die biologisch abbaubar sind oder sogar selbst hergestellt werden können.

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